Was kostet Euch meine Hochzeitsreportage?
„Für das bisschen Knipsen so viel Geld?“
599 Euro für zweieinhalb Stunden, 999 Euro für fünf Stunden oder 1.999 Euro für acht Stunden – auf den ersten Blick kann Hochzeitsfotografie ganz schön teuer wirken. Schließlich stehe ich doch „nur“ ein paar Stunden mit der Kamera neben euch. Ganz so einfach ist die Rechnung allerdings nicht. Ihr bezahlt nicht nur die Zeit, in der ich den Auslöser drücke, sondern Vorbereitung, Vorgespräch, An- und Abreise, professionelles Equipment, Versicherungen, Datensicherung und vor allem viele Stunden Nachbearbeitung. Bei einer großen Hochzeit entstehen schnell mehrere Tausend Aufnahmen, die anschließend gesichtet, ausgewählt und die vereinbarte Anzahl mit viel Liebe zum Detail professionell bearbeitet werden.
Samstag im Sommer ist eben nicht Dienstag im November
Auch bei Hochzeiten spielen Angebot und Nachfrage eine Rolle. Ein Hotelzimmer kostet während einer großen Messe schließlich auch nicht zwangsläufig dasselbe wie an einem ruhigen Dienstag außerhalb der Saison. Für Hochzeitsfotografen sind insbesondere Samstage im Frühjahr und Sommer absolute Prime Time – und jeder Termin kann nur einmal vergeben werden. Trotzdem möchte ich meine Preise nachvollziehbar halten. Deshalb gibt es bei mir drei klare Orientierungen: Standesamt-Reportage bis 2,5 Stunden für 599 Euro, Dream Wedding bis 5 Stunden für 999 Euro und Royal Wedding bis 8 Stunden inklusive Highlight-Film für 1.999 Euro.
Und wenn der Hochzeitstanz eine Stunde später kommt? Dann bleibe ich eben.
Bei mir läuft während eurer Hochzeit keine Stoppuhr mit. Wenn aus acht Stunden einmal neun werden, weil sich der Tagesablauf verschiebt und euer Hochzeitstanz sonst nicht mehr Teil eurer Geschichte wäre, schreibe ich euch nicht automatisch wegen dieser zusätzlichen Stunde eine weitere Rechnung. Natürlich müssen größere Abweichungen oder besondere Anforderungen vorher besprochen werden – aber mein Anspruch ist nicht, mitten in einem wichtigen Moment die Kameratasche zu schließen, nur weil eine vereinbarte Zeit erreicht wurde. Ich begleite einen Hochzeitstag und keinen minutengenau getakteten Geschäftstermin.
Ihr sollt vorher wissen, was hinterher auf der Rechnung steht
Transparenz gehört für mich genauso zu einer professionellen Hochzeitsbegleitung wie gute Bilder. Bei der Buchung werden 30 Prozent Anzahlung fällig, der verbleibende Betrag wird zur Hochzeit beglichen. Leistungen, Umfang und mögliche Zusatzkosten bespreche ich mit euch vorher, damit es anschließend keine unangenehmen Überraschungen gibt. Und wenn ich nach eurem Hochzeitstag vor teilweise bis zu 8.000 Aufnahmen sitze, beginnt ein großer Teil meiner Arbeit erst: auswählen, aussortieren, bearbeiten und aus tausenden einzelnen Momenten eure Geschichte zusammenstellen. Denn ihr bezahlt am Ende nicht dafür, wie oft ich auf den Auslöser gedrückt habe – sondern dafür, dass aus einem einmaligen Tag Erinnerungen entstehen, die bleiben.